Auf niemanden Rücksicht nehmen müssen, einfach tun und lassen was man will, keine Kompromisse eingehen, keine Diskussionen führen müssen – Das sind nur einige der Vorteile des Alleine Reisens.

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Wie es dazu kam

Während meines 2-monatigen Neuseelandaufenthaltes begann ich mit dem trampen. Mir war das Reisen mit dem Fernbus mit vielen anderen Touristen zu langweilig und unpersönlich geworden. Ich fand es schlimm, wie fast jeder mit seinem Handy für sich im Bus saß und noch schlimmer finde ich das zusammenrotten von Leuten der gleichen Nationalität. Ich wollte mein Englisch verbessern, Einheimische kennenlernen und mehr über das Land und die Leute erfahren.

Andere Wanderer erzählten mir dann vom trampen. Und so probierte ich es aus und war begeistert. Obwohl es am Anfang eine Überwindung war mich an die Straße zu stellen und den Daumen rauszustrecken. Und ich muss sagen, dass ich beim Trampen eine Achterbahn der Gefühle mitgemacht habe, von Freude, Begeisterung bis hin zu Frustration und Enttäuschung. Aber am Ende bin ich immer dahin gekommen wo ich hin wollte und musste nicht allzu lange warten und bin immer an wirklich freundliche Menschen geraten.

Durch das Trampen konnte ich mit den Einheimischen reden, bekam tolle Tipps und erfuhr unglaubliche Freundlichkeit und Gastfreundschaft.

Ich beim backpacken in Norwegen.
Ich beim backpacken in Norwegen.

Meine Tramp-Erfahrung habe ich Norwegen weiter ausgebaut und auch hier war ich begeistert. Nicht nur, dass diese Art der Fortbewegung sehr günstig bzw. kostenlos ist, die Geschichten und Erzählungen der Einheimischen und die Erfahrungen die man macht, sind unbezahlbar.

Einmal quer durch Kanada - über 20.000 km per Anhalter
Einmal quer durch Kanada - über 20.000 km per Anhalter

Mein größtes und längstes Tramp-Abenteuer habe ich im Sommer 2016 erlebt. Ich bin einmal quer durch Kanada, über 20.000 km von Halifax an der Ostküste über den Arktischen Ozean zur Westküste an den Pazifischen Ozean getrampt.  Die Kanadier sind die freundlichsten und hilfsbereitesten Menschen die ich bisher kennengelernt habe. So viele Fremde die uns mitgenommen haben, uns Essen und Trinken gegeben haben und oft auch einen warmen Schlafplatz.

 

Fazit:

Als Fazit möchte ich sagen, dass man wenn man mit einem gewissen Selbstbewusstsein auftritt und gewisse Situationen nicht herausfordert, keine Angst zu haben braucht.  Im Gegenteil - durch das alleine trampen habe ich wieder ein gewisses Vertrauen in die Menschen bekommen. Ich kann auch von fremden Menschen Hilfe annehmen ohne gleich misstrauisch zu werden. Und ich freue mich, wenn ich anderen Menschen auch „einfach so“ etwas geben kann, obwohl ich sie vielleicht gar nicht kenne und ich weiß, dass ich sie nie wieder sehen werde.

Happy Karma!

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Author: steph@world-travel.rocks

Hi, ich bin Stephanie. Grafikdesignerin. Freiheits-Junkie. Gestalterin aus Leidenschaft. Abenteuerlustig. Digitaler Nomade. Ich liebe das was ich tue!

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